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Logo Redesign

wann ist es wirklich nötig?


Unternehmen entwickeln sich stets weiter. Sie passen ihre Prozesse an und stimmen sich auf den Fortschritt und die Wünsche der Kunden ab. Die Zeit bleibt nicht stehen. Für das Corporate Design allerdings schon! So sehr eine Firma sich auch verändern mag und egal wie lange sie schon besteht, eines verändert sich leider nicht mit und das ist das Erscheinungsbild.
Allem voran das Logo. Wann wird es Zeit über ein Logo Redesign nachzudenken und was muss hierbei alles beachtet werden?

Was sind Gründe für ein Redesign des Logos?

Ein guter Grund für ein Redesign ist, wenn das Logo schon in die Jahre gekommen ist und neben der Konkurrenz mittlerweile ziemlich blass aussieht. Angenommen, die Firma wurde in den 70ern gegründet und das Logo stammt aus eben jener Zeit, dann sollte über ein Redesign einmal gründlich nachgedacht werden. Was vor 40 Jahren einmal gut ankam, wirkt heute eventuell altbacken und vermittelt dadurch den Eindruck, dass auch die Unternehmensphilosophie und die Produkte nicht auf dem neusten Stand sind.
Ein weiterer Grund könnte sein, dass sich der Geschäftsschwerpunkt verändert hat und das Logo nicht mehr zur ursprünglichen Hauptproduktpalette passt. Die Firma steht dann für etwas ganz anderes, so wie das zum Beispiel bei NOKIA der Fall ist. Ursprünglich handelte es sich hierbei nämlich um einen finnischen Holzstoffhersteller. Zwischen dem Verkauf von Klopapier und Elektronikartikeln liegt dann doch ein großer Unterschied und so bot sich auch hier ein Redesign des Logos an und entwickelte sich zu dem, was wir heute weltweit kennen.

Neben Veränderungen in der Firma, können auch äußere Umstände Grund für das Überdenken eines Redesigns sein. Trends oder Bekanntheitsgrade sind bedeutende Faktoren. Natürlich kann ein Unternehmen nicht bei jedem neuen Trend das Corporate Design umschmeißen. Vielleicht wird es aber irgendwann Zeit, aus einem sehr plakativen oder überladenen Design, eine reduzierte Version zu kreieren, die einen Wiedererkennungswert bietet und das Hauptelement des Logos weiter beinhaltet.
Unternehmen wie Starbucks machen das vor und gehen damit einen Schritt, der für jede Firma ein Traum ist, nämlich: anhand der reinen Bildmarke erkannt zu werden. Die Bildmarken von Starbucks, Nike, Apple und Co. benötigen keiner weiteren Erläuterung, um welche Firma es sich handelt und wofür sie steht.
 

Was muss bei einem Redesign beachtet werden?

Entscheidet man sich für ein Redesign, so entscheidet man sich auch dafür, das gesamte Erscheinungsbild zu verändern. Da das Logo das Aushängeschild der Firma und somit überall vertreten ist, müssen auch weitere Teile der Geschäftsausstattung mit angepasst werden. Dazu gehören neben den gängigen Unterlagen, wie Rechnungs-, Briefpapier und Visitenkarten, auch die Anpassung der Onlinepräsenzen und solcher Dinge wie Beschilderungen, Mitarbeiterausweise und Firmenwagen. Dies ist natürlich ein Kostenfaktor, den man bei der Überlegung eines Redesigns berücksichtigen muss.

Zieht eine Firma ein Redesign in Erwägung, dann ist es eine gute Idee, das Ganze wie ein Chamäleon anzugehen, das guckt wohin es geht, während es schaut woher es kommt. Mit dem Redesign verhält es sich in etwa genau so. Mit dem Blick in die Zukunft, sollte ein wichtiger Teil der Firma dabei nicht aus den Augen verloren werden und dies sind die bestehenden Kunden. Sollen diese auch weiterhin Kunden bleiben, dann dürfen sie mit dem neuen Erscheinungsbild nicht vor den Kopf gestoßen werden. Lehnt man sich zu weit aus dem Fenster, läuft man Gefahr, treue Bestandskunden zu verlieren, die sich wundern könnten, mit wem sie es denn plötzlich zu tun haben.

Wichtig beim Thema Redesign ist außerdem, dass umfangreiches Feedback von allen Seiten eingeholt wird. Kollegen und Freunde, aber hauptsächlich Leute, die der Zielgruppe entsprechen, können dabei eine entscheidende Rückmeldung geben. Vielleicht fällt zu vielen von ihnen auf, dass das neue Design falsch oder gar nicht verstanden werden könnte. Je mehr Personen man also befragt, desto besser. Beim Redesign des Pepsi-Logos hätte ein solch umfangreiches Feedback entscheidenden Einfluss auf das Endergebnis haben können. Beim neuen Pepsi-Design ging es darum mit vorhandenen Mitteln eine neue Botschaft zu transportieren. So wurde aus der Welle in der alten Bildmarke, ein Lächeln in der neuen. Dass es sich hierbei um ein Lächeln handeln sollte, war aber vielen gar nicht klar und ließ Raum für Spekulationen, was darin endete, dass jemand das neue Design kurzerhand zu einem Maurerdekolleté umgestaltete und somit jede Menge Spot und negative Presse für das neue Pepsi-Logo auslöste.

Man sieht außerdem, dass selbst unter den bekanntesten Marken, Paradebeispiele für erfolgreiche und weniger erfolgreiche Redesigns existieren. Es kann klappen, aber auch gehörig nach hinten los gehen. Darum ist es wichtig, diesen Schritt gut zu durchdenken und nicht zu unterschätzen. Wird dies berücksichtigt, so kann der Übergang zwischen dem was ein Unternehmen einmal war und wofür es heute stehen soll, nur mit Erfolg gekrönt sein.